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Letze Änderung: 21.4.09

21.4.09
Diese Seite ist nicht mehr Aktuell

Bitte besuche unsere neue Homepage: danceoutmoneymania.org


18.1.09
Viele Leute und überzeugende Inhalte am Dance out MoneyMania

Mit gut 600 Personen war das diesjährige “Dance out” eines der bestbesuchtesten je. Die Parade verlief friedlich, trotz der mehrmaligen, nahen Präsenz der Polizei.

Realitätsnahe Reden und das ausgefeilte Flugblatt vermittelten Teilnehmer und Passanten erfolgreich die Notwendigkeit neuer Wirtschaftssysteme. Dass hunderte Millionen Menschen hungern, dass 90% des Geldes an der Börse erwirtschaftet werden und uns dadurch von irgendwelchen profitsüchtigen Bankern abhängig machen, waren unter anderen Kritikpunkte am Kapitalismus und seiner wirtschaftslastigen Globalisiserung. Doch auch Alternativen wurden vorgestellt: Was den meisten Teilnehmern bis anhin unbekannt war, es gibt alternative Währungen, die - zwar immer noch kapitalistisch - mit Geld tauschen, aber verhindern, dass mit Geld spekuliert werden kann, die verhindern, dass Geld aus der Region abfliesst und dadurch Menschen in Armut hinterlässt. Der vorgestellte “Ämmi-Taler” ist zwar noch nicht im Umlauf, dennoch verspricht die Idee des selbstentwertenden Geldes eine deutliche Verbesserung für Mensch und Umwelt als die neoliberale Idee.

Wir danken allen Menschen, die tapfer der eisigen Kälte getrotzt haben und teilnahmen. Wir danken umso mehr den vielen Menschen, die diese Parade überhaupt möglich machen: den Fahrern, den Personen, die uns Anhänger, Soundsysteme, Raum zur Vorbereitung zur Verfügung gestellt haben, wir danken allen für ihren unentgeltlichen Einsatz, ohne dessen diese Parade nie das geworden wäre, was sie ist. Unbezahlbar!

Schankedön :)


erste Bilder online, Regiotop Emmental, Regio-Währung im Emmental?,

SDA über das DoM ‘09, Grossdemo in Genf am 31. Januar


Dance out MoneyMania

Samstag, 17.1.09
Warm-up 14h, Start 15h
@ Baerengraben Bern

Line-Up

Livewagen

Two left feet (Ska)
Los skalitos (Ska/Ska-Punk)
Churchill (Hiphop)


Minimalwagen

C-Mohn
2Dirty
Wasabidelux vs. Pumpkin
A-Z
Baroz


Goawagen

Gelber
Universal pop (live)
Boombadil


Punkwagen

Schäfer

Mehr Informationen



1.12.08
Sitzung, Flyers

Am Dienstag 30.12. treffen wir uns in der Brasserie Lorraine in Bern um 19 Uhr zur Sitzung.

Flyers sind nun online unter Informationen.


1.12.08
Sitzungstermin

Am Mittwoch 10.12. treffen wir uns in der Brasserie Lorraine in Bern um 19 Uhr. Wer mitmachen möchte oder sogar einen Wagen organisieren will oder sonst interessiert ist, kann vorbeikommen.

Wer einen Sound-Wagen organisieren möchte, lese doch zuerst das Wagenmerkblatt 09.


16.11.08
neue eMail Adresse

Die alte eMail-Adresse (danceoutwef (@) paradisli.ch) wird vorerst noch gelesen,aber bitte schickt doch Mails neu an:
info (@) danceoutwef.org


*räusper*

Es wurden Upgrades gemacht und Links eingefügt.


G50′000 in Rostock

Etwa 50 Tausend Menschen protestierten gestern in Rostock gegen die acht Global Leaders, welche sich kommende Woche in Heiligendamm treffen werden. Nach diversen Provokationen der Polizei (was wir persönlich beobachteten) kam es zu Ausschreitungen der Polizei wie auch der Demonstranten. Tausende Uniformierte, diverse Räumungspanzer und etwa ein Dutzend Wasserwerfer versuchten die Versammlung abzuriegeln. Als ein Wasserwerfer mitten in die versammelten Menschern fuhr und dabei in die Menge schoss, kam es kurzzeitig zu einer Panik, wobei einige Absperrungen niedergetrampelt wurden.
Ein Highlight aus unserer Sicht waren die diversen “Dance outs” der Demonstranten. Als am späten Nachmittag mehrmals eine Zehn- oder Dreissigschaft Polizisten in die Demonstration eindrang, wurde sie von friedlich tanzenden Menschen umgeben, welche mit erhobenen Händen (ein Zeichen des Pazifismus) die Bullen umtanzten und sie aufforderten mitzutanzen. Einigen eingekesselten Polizisten war dabei offensichtlich etwas mulmig zumute. Sie gingen jedoch fast immer ruhig zurück aus der Menge. Nur einmal wurde ein Uniformierter dabei auffällig als er einen Vermummten mit der Handballe gegen die Nase schlug. Der Vermummte behielt jedoch (zu unserer Überraschung) die Hände oben und gab als Antwort die Parole “Wir sind friedlich, was seid ihr?” zurück.
Das Verhalten der Polizei war, am Anfang der Demo also während der Umzüge, passiv. Am Hafen, wo die Abschlusskundgebung stattfand, begannen sie sich jedoch direkt am Rand der Demo zu formieren, was die Situation zum eskalieren brachte. Von da an gab es diverse Provokationen der Polizei, welche wahrschienlich eine Eskalationsstrategie hatte. Die Situation schauklelte sich hoch: So wurden anfangs nur verbale Attakcen geführt, später Steine auf anrennende Polizisten geworfen und dann auch ein oder mehrere Autos in Brand gesteckt.
Von Seiten der Organisatoren wurden viele Redner organisiert, welche die Zeit zwischen Konzerten zu kritischen Beiträgen nutzen. Leider bleiben die Reden kritisch und sind selten nicht alternativ. Gemäss dem Slogan “eine andere Welt ist möglich” wird beinahe vergessen, dass wir diese andere Welt sind/machen/erschaffen. Wie soll diese Welt aussehen? Wie erreichen wir diese andere Welt? Was kann jede und jeder tun, damit eine andere Welt erschaffen wird? Uns scheint diese Fragen werden kaum berücksichtigt und sind etwas enttäuscht, dass die Demo nur Protest übt und nicht Alternativen zeigt!
Es wäre zuviel verlangt hier alles Erlebte aufzuführen. Ein grosses Lob geht aber an all die Menschen, die mithalfen diese Veranstaltungen zu organisieren.
Wir sind 50′000 ihr seid Acht. Wir sind die Grossen, ihr noch mächtig!

PS:”Den ersten PW sahen wir abends. Bullenautos gibts hier Hunderte. In jeder Gasse reihenweise!!” Zitat eines Menschen vor Ort.


Homepage is back

Nach langzeitiger virteuller Abwesenheit ist die Homepage nun wieder online!!
Nachdem im Januar kurz vor dem WEF-Treff ein Hacker eine Lücke im Blogprogramm ausnützte, ist die Homepage nun nach etlicher Zeit wieder da. Bisher leider nur mal hochgeladen und das Gröbste eingerichtet. Sprachen fehlen noch, ebenso wie das Update auf eine höhere (und sicherere!!) Version. Dies wird in den folgenden Wochen noch geschehen.


Kein Dance out WEF im Januar

Das “Dance out WEF” hat seit dem Januar 05 mit friedlichem Protest die Breite der Kritik am WEF gepraegt. Fuenf Paraden wurden seither zum Thema WEF und sozial und ökologisch nicht nachhaltiger Globalisierung organisiert.
Nun - so scheint uns - ist die Zeit gereift, um einen Schritt weiter zu gehen. Stillstand ist Rueckschritt. Wir nehmen uns diesen Januar die Zeit, an den verschiedenen Formen der Bewegung teilzuhaben, Kontakte zu knüpfen und neue Ideen fuer einen wirksamen Protest zu sammeln.
Wir hoffen auf euer Verständnis.
Solidarisch gegen WEF und G8, gegen Ausbeutung und Sklaverei, gegen Fernsehtum und fuer kreativ agierende Menschen. Denn ihr Menschen seid es, die die Welt so interessant und jeden Tag zu einem neuen, einem anderen Tag machen.



SoliBar fürs Dance out WEF im Paradisli

Am 18.11.2006 findet im Paradisli an der Laubeggstr. 36 die SoliBar fürs “Dance out..” statt. Für Unterhaltung wird “Lamina Bernensis” sorgen. Danach gibts Film übers “Dance out..” und anschliessend ist Disco.
Beginn ist um 20 Uhr.


Wir bedanken uns bei euch allen. Es war wieder einmal eine friedliche, kreative und kraftvolle Parade. Etwa 500 Personen waren durchgehend dabei und tanzten zu verschiedensten musikalischen Darbietungen, regten mit kreativen Aktionen vor dem McDonalds oder mit Motorex-Fässern die Passanten und Demonstranten zum Nachdenken an und genossen die Parade.

Speziellen Dank gebührt den Helfer- und Helferinnen die vor und während der Parade mit anpackten. Ohne euch, hätte das “Dance out..” nicht durchgeführt werden können: Die geduldigen Sandwich-MacherInnen, die ausdauernden Fronttranspi-TrägerInnen und die ständig ausschenkenden Mitarbeiter auf dem Barwagen. Natürlich danken wir auch allen anderen HelferInnen.
Fotos findet ihr unter www.too-late.ch

Boykottiert McDonalds, Coca-Cola, Nestle und co., dann wird die Macht mit uns sein.
Für eine friedliche Welt.

Dein “Dance out..” OK


Das nächste “Dance-out” wird mit neuem Namen durchgeführt. Das WEF ist zwar ein Treffpunkt von Entscheidungsträgern - sie sind aber “nur” ein Teil der Maschinerie. Die heutige einseitige Globalisierung hat nicht nur mit WEF-Teilnehmern und Grosskonzernen zu tun, sondern wird auch stark von Institutionen wie der WTO, des IWF oder der Weltbank unterstützt.

Getragen und stetig neu vorangetrieben wird die Entwicklung jedoch von uns Konsumenten. So kaufen wir die Produkte, die uns billig anmachen, weil sie von unterbezahlten Arbeitern hergestellt wurden. Auch verheizen wir das Öl, welches Mr. Bush im Irak blutig eroberte. Der Hype nach immer mehr und billigeren Waren und unsere Orientierung nach materiellem Besitz ganz allgemein blasen den Zukunftsperspektiven unserer Welt nach und nach das Licht aus. Keiner wähnt sich verantwortlich. Niemand will dem anderen schaden. Aber jeder tut es indirekt.

Wir müssen uns selbst kritisieren und unsere Mitverantwortung am gegenwärtigen Zustand der Welt erkennen. Unser kurzsichtiges Konsumdenken und -verhalten verursacht die fortschreitende Zerstörung der Umwelt und hält bestehende Chancenungleichheiten aufrecht. Wollen wir ein Produkt, scheren wir uns einen Dreck um Arbeitsbedingungen, Energieeffizienz, Herstellungsprozesse und Warenflüsse. Angestachelt durch Werbung und kurzfristigen Modetrends wollen wir unser Gut hier und jetzt und vergessen dabei die wahren Werte im Leben. Daher der Name “DANCE OUT MON€YMANIA” als Kritik dieses Zeitgeists. Weitere Ausführungen zu diesem Thema findest du in unserem Forum.

Dein “Dance out..”-OK

Weitere Infos zur Parade


HelferInnen / MitorganisatorInnen gesucht!

Wie du dir ja bestimmt denken kannst, ist die Organisation von Anlässen wie unsere “Dance-out..”-Paraden ziemlich aufwändig. Zur Verstärkung unseres OKs suchen wir teamfähige, diskussionsfreudige MitstreiterInnen, die ein Interesse an einer nachhaltigen, gerechten und lebenswerten Zukunft haben und etwas dafür tun möchten. Schau doch einmal an eine unserer Sitzungen (normalerweise immer am DI-Abend im Paradisli) vorbei?! Jede Unterstützung ist herzlich willkommen!

Auf bald..!!


Dance out WEF unterzeichnet Brief an bolivianische Regierung

Seit April 2003 sind Francisco “Pacho“ Cortès - ein Aktivist der kolumbianischen Bauernbewegung - sowie zwei seiner bolivianischen Genossen in einem bolivianischen Hochsicherheitsgefängnis eingesperrt. Dies weil sie und weitere Bauern in Kolumbien gegen die dort herrschende, Menschen verachtende Sozialpolitik protestiert haben. Nachdem sie nun 35 Monate eingekerkert waren, soll ihnen am 25. Juli der Prozess gemacht werden.

Das Dance out WEF unterstützt die Bemühungen der Anti-WTO-Koordination um eine Freilassung dieser politischen Gefangenen und unterzeichnet den Brief an Evo Morales, den Präsidenten der bolivianischen Republik.

weitere Infos:
Ausführlicher Text
Brief an Evo Morales


Bedrohtes “Dance out..”

Die unsichere Zukunft des Bauernhauses auf dem Obstberg ist auch fürs Dance out WEF eine Bedrohung. Denn wo bisher organisiert und geplant wurde, sollen Wohnungen höheren Standartes das Paradisli verdrängen.

Dazu Joenu vom OK des Dance out WEF’s: “Die Besetzung durch die Gruppe denk:mal ist für uns kein Problem, denn bei ihnen handelt es sich um Leute, die ähnliche Ziele verfolgen wie wir. Ein Umbau würde uns hingegen zwingen, uns nach einem anderen Sitzungsraum umzusehen. Dies würde wahrscheinlich das Ende des Dance out WEF’s bedeuten, da das alte Bauernahaus für uns viel mehr ist als nur ein Sitzungsraum: Es ist ein inspirierender, kraftvoller Ort. Hier können neue Ideen und Denkansätze entstehen. Hier kann die Kreativität ausgelebt und die Natur gespürt werden. Solche Orte sind in Bern ohnehin schon rar geworden. Lassen wir uns diesen nicht auch noch nehmen!”

Wir hoffen, dass die Liegenschaftsverwaltung bei ihrer Entscheidungsfindung mehr als nur finanzielle Motive miteinbezieht!